Flammkuchen mit Rotweinbirnen, Tonkabohne und Pekannusskernen

Zutaten für 2 Portionen (braucht etwas Vorlauf):

2 Flammkuchenböden
2 feste Birnen (z.B. Abate Fetel oder Williams Christ)
250 ml farbintensiver Rotwein (Dornfelder, Blaufränkisch, Cabernet Sauvignon, Syrah o.ä.)
1 Msp. fein geriebene Tonkabohne (ACHTUNG: Sehr intensives Gewürz, hier ist weniger definitiv mehr!)
4 EL Zucker
50 g Pekannusskerne
180 g Flammkuchencreme (alternativ 100g Crème fraîche und 80g Schmand mit Zucker und Tonkabohne und einem Hauch Muskat abschmecken)
Flammkuchen Rotweinbirne

Zubereitung

Für den Vortag:
Die zuvor gewaschenen Birnen schälen, das Kerngehäuse sowie den Stielansatz entfernen, die Viertel in schmale Scheiben schneiden. Den Rotwein mit 2 EL Zucker aufkochen, die Birnenscheiben hineinlegen, sodass sie mit Wein bedeckt sind. Etwa eine Minute kochen lassen, vom Herd nehmen und über Nacht im Topf im Rotwein auskühlen lassen, damit sie ordentlich Farbe nehmen.
Die Creme mit der geriebenen Tonkabohne (hierfür eignet sich eine normale Muskatreibe) und den verbleibenden 2 EL Zucker verrühren und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, damit sich das Aroma voll entfalten kann.

Am Verzehrtag:
Den Flammkuchenofen auf 280-300°C vorheizen (Haushaltsofen entweder mit Stein oder Blech auf der zweiten Schiene von unten auf 250°C).

Die Birnen aus dem Rotwein nehmen auf ein Sieb zum Abtropfen legen. Den Topf mit dem Wein wieder auf den Herd stellen und bei mittlerer Hitze sirupartig einkochen. (Vorsicht, wird ab einem gewissen Punkt schnell zu Karamell und verbrennt!)

Den Flammkuchen aus der Packung nehmen, Trennpapier entfernen und auf ein Einschießbrett zur Vorbereitung legen.
Nun wird der Boden mit der gewürzten Flammkuchencreme bestrichen, dabei wird darauf geachtet, dass etwa ein Zentimeter als Rand frei bleibt.

Die gut abgetropften Birnen auf der Creme auslegen. Die Pekannusskerne in große Stücke brechen (nicht hacken) und ebenfalls gleichmäßig verteilen.

Den fertig belegten Flammkuchen (ohne Papier!) auf den vorgeheizten Stein oder das Blech geben, je nach Ofen und Temperatur variiert die Backzeit zwischen drei und fünf Minuten.

Der Flammkuchen ist fertig, wenn der Rand goldbraun ist und er sich beim Anheben nicht mehr biegt.

Den gebackenen Flammkuchen auf ein Holzbrett legen und den Rotweinsirup mit einem Löffel in Streifen zur Dekoration verteilen. Nun den Flammkuchen in sechs bis acht Stücke schneiden. Traditionell wird das Brett in die Mitte des Tisches gestellt und der Flammkuchen unter allen in der Runde aufgeteilt. So können viele leckere Sorten ausprobiert werden und keiner muss den anderen beim Essen zuschauen.

Flammkuchen24.de wünscht guten Appetit

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